Literatur zum Thema Ausstieg

 

           

                                                                                                                     

 

Aus Politik und Zeitgeschichte. Ausgabe 29-31/2013 – 15. Juli 2013. Schwerpunkt: Deradikalisierung. Mit Beiträgen von Peter Neumann, Roland Eckert, Guido Steinberg, Lorenzo Vidino, Judy Korn, Harald Weilnböck und Ulrich Dovermann. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2013

 
 
 
 
Baer, Silke / Möller, Kurt / Wiechmann, Peer (Hg.) – Verantwortlich Handeln: Praxis der Sozialen Arbeit mit rechtsextrem orientierten und gefährdeten Jugendlichen. Verlag Barbara Budrich, Opladen 2014

 

 

Broden, Anne – Motivation des Ein- und Ausstiegs: Jugendliche und die rechtsextreme Szene. In: Überblick.
Zeitschrift des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) in Nordrhein-Westfalen. Nr. 4/2008, Seite 3-6

 

Buchheit, Frank – Durch Intervention zum Ausstieg. In: Braun, Stefan / Geisler, Alexander / Gerster, Martin (Hg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe – Analysen – Antworten. VS-Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2009. Seite 538 ff.

 

Buchheit, Frank / Maier, Gerd – "Wenn Polizei und Pädagogik gemeinsam nach den Rechten schau´n…" In: Kurt Möller (Hg.): Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit. Juventa Verlag, Weinheim und München, 2010. Seite 64 ff.

 

Dietrich, Beate – "Jeder hat das Recht, sich zu verändern." Aussteigerprogramme für Rechtsextremisten im Vergleich.
Unveröffentlichte Magisterarbeit. Universität Leipzig, Fakultät für Sozialwissenschaften, Institut für Soziologie. Leipzig 2002   
 
 
Glaser, Michaela / Schlimbach, Tabea – Der Stellenwert rechtsextremer Musik nach dem Ausstieg. In: Rechtsextreme Musik. Ihre Funktion für jugendliche Hörer/innen und Antworten der pädagogischen Praxis. (S.60-75). Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle Halle; Schriftenreihe der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, Band 9. Halle 2009
 
 
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen IDA-NRW (Hg.) – Wider das Vogel-Strauß-Prinzip. Zum Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen. (Materialien zum Rechtsextremismus; Band 9) Düsseldorf 2007
(Enthält Beiträge zu den Themen "Distanzierung" (Kurt Möller und Nils Schumacher), "Strategien gegen Rechtsextremismus – Hilfen zum Ausstieg" (Birgit Rommelspacher) und "Zentrale Handlungsschritte der Beratung" (Anne Dwertmann, Franz Josef Krafeld, Andrea Müller und Cornelius Peltz))

           

Interventionen. Zeitschrift für Verantwortungspädagogik. Ausgabe 02/2013 (Juni). Schwerpunkt: Rechtsextremismus – Einstiege und Ausstiege. Mit Beiträgen von Rainer Erb, Jan Buschbom, Thomas Mücke, Michail Logvinov und Toralf Staud.
Violence Prevention Network e.V., Berlin
www.violence-prevention-network.de/interventionen

 

Jende, Sebastian / Drudel 11 e.V., Thüringer Beratungsdienst Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt (Hg.) – Qualität in der Ausstiegsberatung. Jena 2014

 

Journal Exit-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur
http://www.journal-exit.de/

 

Koch, Reinhard / Pfeiffer, Thomas – Ein- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten. Ein Werkstattbericht. Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2009

      Die Broschüre finden Sie als PDF hier!

 

 (Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten?
Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben.
Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung.
Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien [Stefan Michael Bar, Jörg Fischer, Nick W. Greger, Ingo Hasselbach, Odfried Hepp, Christine Hewicker, Torsten Lemmer, Kent Lindahl, Jan Zobel] von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern:
für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene.)

 

Konz, Norbert / Lobermeier, Olaf / Koch, Reinhard – Beratungskonzept. Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene. (Wege aus der rechten Szene; Band 3: Beratungskonzept) Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2006

(Das Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene" umfasst einen innovativen Ansatz zum Umgang mit Menschen, die eine rechtsextreme Orientierung aufweisen sowie den gesellschaftlichen Bedingungen, in welchen diese Orientierungen gelebt werden und zum Ausdruck kommen.
Ein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene, so die Autoren, bedarf immer auch eines sozialen Umfeldes, das bei der Umsetzung unterstützend tätig wird. Der vorliegende Ansatz geht von der Vorstellung aus, dass Eltern und Bezugspersonen als sozialisationsrelevante Institution stärker in die Bewältigung derAusstiegsprozesse ihrer "rechtsextrem orientierten Kinder" eingebunden werden sollten. Eltern in diesem Umfeld durch professionelle Beratung so zu stärken, dass sie für die betroffenen Menschen eine wertvolle Ressource darstellen, ist Ziel des vorliegenden Handlungskonzeptes.)

 

Lobermeier, Olaf – Rechtsextremismus und Sozialisation. Eine empirische Studie zur Beziehungsqualität zwischen Eltern/Angehörigen und ihren rechtsorientierten Kindern. (Wege aus der rechten Szene; Band 2: Empirische Studien) Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2006
 
 
(In der vorliegenden Studie wurden 20 Eltern und enge Angehörige von Kindern aus der rechtsextremen Szene mittels qualitativer problemzentrierter Interviews zur
interdepenten Beziehungsqualität befragt. Gegenstand der Untersuchung war die Beziehung von Eltern bzw. engen Angehörigen zu ihren Kindern, welche sich in der
rechtsextremen Szene befanden, bzw. immer noch in diese Szene involviert sind.)
 
 
Lobermeier, Olaf / Franke, Angelika / Koch, Reinhard (Hg.) – Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen. (Wege aus der rechten Szene; Band 4: Theoretische Analysen) Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2006
 
 (Der vorliegende Theorieband ist ein Ergebnis der Fachtagung "Wege aus der rechten Szene", die im Sommer 2006 in Braunschweig durchgeführt wurde. Neben Christel Hopf und Wolfgang Welp-Eggert, deren im Rahmen der Tagung präsentierte Vorträge in diesem Band vorgelegt werden, konnten weitere Autoren gewonnen werden, die einen Überblick über die Problematik rechtsextremistischer Gewalt und Sozialisation vor dem besonderen Hintergrund von
Ein- und Ausstiegsprozessen in die rechte Szene geben.
Der Band ist als Sammlung grundsätzlicher Texte zu verstehen, die dem Leser einen Einstieg in die Thematik ermöglichen, aber auch dem aktuellen Stand der Bedeutung sozialisatorischer Einflüsse auf die Entstehung von Affinitäten zu rechtsextremen Gruppierungen beleuchtet. Die Frage, welche Schutzfaktoren Menschen davon abhalten, sich rechtsextremen Gruppen anzuschließen, lässt sich vor diesem Hintergrund nur sehr schwer beantworten. Gesicherte Erkenntnis ist aber immerhin, dass junge Menschen den Weg aus rechtsextremen Szenen wieder herausfinden können, wenn sie entsprechend professionell dabei unterstützt werden.
Inhaltsverzeichnis:
Olaf Lobermeier: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanlysen - Eine kommentierte Einleitung
Andreas Böttger: "... und die Leute guckten ängstlich." Eine qualitative empirische Untersuchung zu rechtsextremen gewalttätigen Jugendlichen
Christel Hopf: Sozialisation in der Familie, frühe Bindungen und die Entwicklung von Gewaltbereitschaft
Petra Strehmel: Wege in rechtsextreme Gruppierungen
Tore Bjørgo: Rassistische Gruppen: Die Anwerbung reduzieren und den Ausstieg fördern
Wolfgang Welp-Eppert: Ein- und Ausstiegsprozesse von Skinheads)
 
 

Antifaschistische Zeitung aus NRW. Ausgabe Nr.13 (Sommer 2003) Schwerpunkt zum Thema Aussteiger aus der Nazi-Szene: "Von Aussteigern und Austretern" (Seite 6 – 18) Mit Beiträgen von Antifaschistisches AutorInnenkollektiv NRW, Jan Spreuk, Johannes Lohmann, Max Ohm, Interview mit Jörg Fischer, Interview mit der Autonomen Antifa Lüdenscheid (AAL)  http://www.lotta-magazin.de/inhalt/nr13.htm

 

 

Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen. Ausgabe Nr.52 (Sommer 2013) Schwerpunkt: "Drinnen" oder Draussen"? Der Mythos Ausstieg aus der rechtsextremen Szene (Seite 11 – 25). Mit Beiträgen von Britta Kremers, Nils Schumacher, Christian Hummer, Johanna Sigl, Torben Heine, Sebastian Hell und Verena Grün. http://www.lotta-magazin.de/

 

Melzer, Ralf (Hg.) – Tunnel Licht Blicke. Aus der Praxis arbeitsmarktorientierter Ausstiegsarbeit der Projektträger des
XENOS-Sonderprogramms "Ausstieg zum Einstieg". Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Forum Berlin, Berlin 2012

   

 

Möller, Kurt / Schuhmacher, Nils – Rechte Glatzen. Rechtsextreme Orientierungs- und Szenezusammenhänge – Einstiegs-, Verbleibs- und
Ausstiegsprozesse von Skinheads. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2007

     

 

Möller, Kurt – Wie kann Ausstiegsarbeit gelingen? Ausstiegsprozesse aus der rechten Szene. In: Expertisen für Demokratie, Ausgabe 1/2010. Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin
 
 
Peltz-Förster, Cornelius – Handlungsfähig bleiben – handlungsfähig werden. Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Eltern rechtsextremer Jugendlicher. 2., überarbeitete Auflage. (Konzepte für Demokratie und Toleranz; Band 3) Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2010
(1. Auflage in der Reihe "Wege aus der rechten Szene; Band 1: Eltern-Handreichung. Braunschweig 2006)
 
(Ziel der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage dieses Buches bleibt primär, Eltern von rechtsextrem orientierten Jugendlichen ein Handwerkszeug an die Hand zu geben, um in der Auseinandersetzung mit ihrem Kind handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden.
Dieses Buch richtet sich aber auch an Multiplikator/innen in der (sozial)pädagogischen Arbeit sowie an Lehrerinnen und Lehrer. Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, den Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Kind nicht ausschließlich über subjektive Moralvorstellungen oder Bewertungen der Eltern, sondern zusätzlich über rechtliche Grundlagen zu wählen. Anhand von Fragen wie "Was können Eltern unternehmen, wenn ihr Kind in seinem Zimmer "rechte Musik" hört?" und weiteren Fragestellungen werden sowohl der rechtliche Rahmen elterlichen Handelns als auch
Handlungsempfehlungen benannt. Die Antworten werden von einer betroffenen Mutter, einem Aussteiger sowie einem Experten mit Blick auf ihre "Alltagstauglichkeit" kommentiert. Die Geschichte der betroffenen Mutter wird darüber hinaus ausführlich dokumentiert. Neben Informationen zu Hintergründen und Ursachen rechtsextremer Orientierungen und einer kommentierten Materialliste zum Thema sind Adressen von Beratungs- und Informationsstellen aufgeführt.)

 

Pfeil, Christian – Biographien von Aussteigern der rechtsextremen Szene. Unveröffentlichte Diplomarbeit. Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg 2002

 

Radvan, Heike – Defizite im Umgang mit Aussteigerinnen aus der rechtsextremen Szene.
In: Amadeu Antonio Stiftung (Hg.) – Rechtsextreme Frauen – übersehen und unterschätzt. Analysen und Handlungsempfehlungen. Berlin [2014]
 
 
 
Rieker, Peter (Hg.) – Hilfe zum Ausstieg? Ansätze und Erfahrungen professioneller Angebote zum Ausstieg aus der rechtsextremen Szene.
Beltz Juventa, Weinheim und Basel 2014

       

 

Rommelspacher, Birgit – "Der Hass hat uns geeint". Junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene.
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2006

  

 

Rudolph, Mirjam – Ausstiegsprozesse aus der rechtsextremistischen Szene: Ausstiegsmotivationen und Aussteigerprogramme.
Unveröffentlichte Hausarbeit. Leibniz Universität Hannover, Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Hannover 2008

 

Schelletter, Sabrina – Staatlich organisierte Aussteigerprogramme für rechtsextremistisch orientierte Jugendliche und junge Erwachsene. Ein bundesdeutscher Ländervergleich. Unveröffentlichte Diplomarbeit. Philipps-Universität Marburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Marburg 2006

 

Schleußner, Thomas (Hg.) – Aussteigen, Umsteigen, Einsteigen. Gesprächsnotizen zu den Chancen von Jugendarbeit mit Jugendlichen aus rechtsrdikalen Cliquen. Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2013

 

 

Sigl, Johanna – Lebensgeschichten von Aussteigerinnen aus der extremen Rechten. Genderspezifische Aspekte und mögliche Aspekte für eine ausstiegsorientierte Soziale Arbeit. In: Amadeu Antonio Stiftung / Radvan, Heike (Hg.) – Gender und Rechtsextremismusprävention. (S. 273 – 289) Berlin 2013

 
 
Wetzel, Annekathrin – Krisenkinder. Radikale Jugendliche, ratlose Eltern. (Wege aus der rechten Szene; Band 5) DVD-Produktion von Miriquidi-Film und Mitteldeutscher Rundfunk. Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt, Braunschweig 2006
 
 
 
(Der Film zeigt am Beispiel zweier Familien, einer aus Deutschland-Ost, einer aus Deutschland-West, wie Eltern und Geschwister damit umgehen, wenn einer in der Familie in die rechte Szene abdriftet.)

       

ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur / EXIT Deutschland (Hg.) Letzter Halt: Ausstieg.
Wege aus der rechtsextremen Szene. Berlin 2007

 

 

Zentrum Demokratische Kultur (Hg.) – "…dann hab´ ich mir das Hitlerbärtchen abrasiert." Exit – Ausstieg aus der rechtsextremen Szene. Bulletin 2/2002, Schriftenreihe des Zentrum Demokratische Kultur, Berlin 2002

  

 

 
Aussteiger, Rückzieher, Aufhörer, Austreter… Zum komplizierten Umgang von Antifaschisten mit AussteigerInnen.
In: Antifaschistisches Infoblatt (AIB) Nr. 74, Seite 30- 31, Berlin 2007

 

Aktualisiert  13.01.2015

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